Die Beraterin und Göttin

Monika Müller-Lochner

Fürsorglich und liebevoll sind zwei sehr treffende Beschreibungen für Monika. Sie ist ein Mensch, der dafür geboren zu sein scheint, anderen dienen zu wollen. Das ist eine wunderbare Gabe, die sie täglich, mit überschäumender Lebensfreude umsetzt. Ihren Sohn Leopold, hat sie als Mutter, wie selbstverständlich, an die erste Stelle ihrer internen Prioritätenliste gesetzt. Danach kommen all die anderen wichtigen Dinge im Leben. Da sie die Kräuter als Wegbegleiter dabei hat und sie das, was sie anderen empfiehlt auch selber umsetzt, kann sie sehr gut mit ihren Unzulänglichkeiten umgehen und ist in der Lage, eines der größten Geschenke im Leben zu nutzen, nämlich über sich selber lachen zu können.

Wird der Name Monika aus dem Lateinischen „Monere“ abgeleitet, bedeutet das „Beraterin“. Menschen zu beraten, ist eine weitere hervorragende Eigenschaft von Monika. Ein Berater kann wie ein Wegweiser sein. Der Wegweiser selbst geht nicht den Weg. Er weist ihn. Somit kann er auf seinem eigenen Weg bleiben und trotzdem anderen besser auf ihrem eigenen Weg weiter helfen. Monika folgt fast unbeirrt ihrem eigenen Weg und hilft Ratsuchenden auf deren Wegen weiter.

 

Leiten wir den Namen aus dem Griechischen ab, wird von „der Einzigen“, „der Einzigartigen“, aber auch von „der Einsamen“ gesprochen. Jeder Mensch ist einzigartig. Das kommt bei Monika wunderbar zum Tragen, da sie in ihrer eigenen Zeit lebt. Sie kommt und geht, wie es ihr passt und trotzdem kann man lächelnd erkennen, dass ein Zusammentreffen immer zur rechten Zeit geschieht. Lebt sie ihre Lebenszeit in der Erdenzeit, oder mit der Elfenzeit? Durch so etwas entsteht ein großer Raum für Spontanität, die den Augenblick mit einer nicht berechneten Situation konfrontiert. Das macht alles sehr lebendig. Wenn die richtige Verbindung nach innen da ist, wächst das wunderbare, selbstwertsteigernde Lebensgefühl ständig an. Das kann auf andere überspringen. Es ist hochgradig ansteckend und dabei sehr bekömmlich für das gemeinsame Leben.

 

Leitet man den Namen aus dem Phönizischen ab, dann kommen wir auf den Begriff der „Göttin“. Monika erkennt, dass in ihr eine Göttin schlummert – witziger Weise eine, die sich nicht voll ins Tageslicht stellen mag. Sie möchte nicht arrogant erscheinen, fühlt jedoch intuitiv, dass in ihr und allen anderen das absolut Erfüllende, Göttliche vorhanden ist. Sie erkennt es so, wie es alle spirituellen Lehren aufzeigen. Ich bin Gott. Ich bin die Göttin. Ich habe den Anspruch auf alles Glück dieser Erde, so wie alle anderen auch. Ich bin Monika, die Göttin.